Uttāna Pādāsana: Haltung mit ausgestreckten Füßen
Die “Haltung mit ausgestreckten Füßen” baut auf dem Fisch (Matsyāsana) auf. Der*die Übende streckt Beine und Arme, parallel zueinander in die Luft - Uttāna Padāsana.
Beachte: Durch das Lösen der Arme verliert der Rumpf und damit auch die Halswirbelsäule schnell an Stabilität. Drücke mit Deiner Vorstellung Dein Kinn gegen die Luft und versuche einen Großteil Deines Gewichtes vom Kopf auf das Becken zu verlagern. Das aktiviert die Vorderseite Deines Rumpfes und schafft eine Schwebespannung entlang der Wirbelsäule.
Vinyāsa 9 bis 11
Noch am Ende der fünften Ausatmung, hebe den Kopf leicht an und lege den Rumpf flach auf dem Boden ab. Rolle dann einatmend rückwärts (Cakrāsana siehe: Supta Pārśvasahita - 1. Serie) und folge dem Dir bereits bekannten Bewegungsfluss bis in die Haltung des “Nach unten blickenden Hundes”.
Im traditionellen Count: Wechsele hier direkt weiter in den Bewegungsfluss der nächsten Haltung.
Wirkung: In Uttāna Pādāsana erfahren die Bauch- und Halsmuskeln eine Kräftigung. Der Herzraum entwickelt Weite.
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Fotograf: Richard Pilnick - www.richardpilnick.com
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