Wie wir mit unserem Sohn Yoga üben
Die Yogapraxis ist für uns ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben, vielleicht der Wichtigste. Deshalb dauerte es nicht lange bis wir (Melanie und Ronald) mit unserem kleinen Sohn nun zu dritt auf der Yogamatte standen. Wir hatten beide unsere Matte ausgebreitet und dazwischen ein kleines Bettchen für unseren Sohn gebastelt.
Und da lag er nun auch ganz vergnügt zwischen uns. Er schaute mit großen Augen zu seinen beiden Eltern. Wir singen das Mantra. Der gleichmäßig rauschende Atem setzt ein. Unser Sohn scheint fasziniert. Einatmung und Ausatmung. Ein Arm hebt sich, ein Arm senkt sich. Die Beine gehen in die Luft und senken sich wieder. Und dann gluckst der Kleine und fängt an sich zu recken und strecken. Er schiebt die Arme weit von sich und genießt es. Er dreht sich zur Seite und zur anderen. Er greift in die Luft und zieht sich klein.
Sicher kennt unser Sohn nicht die Philosophie des Yoga oder seine Haltungen. Doch irgendwie versteht er: Mama und Papa bewegen sich und haben Freude dabei. Also tut er das Gleiche. Er bewegt sich und genießt es.
Was ist Yoga eigentlich?
Was unser Sohn hier so ganz natürlich begreift, hat Jahre gebraucht bis wir Eltern es für uns umsetzen konnten:
Yoga ist zumindest dreitausend Jahre alt. Doch nicht die Techniken sind dreitausend Jahre alt, sondern die grundlegende Idee dahinter: Es geht im Yoga darum seine wahre Natur zu erfahren.
Zum Vergleich: Auch in der Medizin geht es seit Jahrtausenden darum andere Menschen zu heilen. Die konkreten Methoden wandelten und entwickelten sich jedoch stets.
Die Techniken des Yoga begannen vor dreitausend Jahren mit rituellen Handlungen, philosophischen Exkursen. Bald kamen Übungen der Meditation und mit dem Atem dazu.
Warum es im Yoga darum geht sich einfach nur gut zu fühlen
Die tantrische Philosophie schließlich brachte eine neue Sicht auf den Menschen mit sich. Alles ist mit allem verbunden. Wenn wir unsere wahre Natur erfahren möchten, dann Bedarf dies einen klaren Geist. Um diesen jedoch zu erreichen ist die körperliche Balance der erste Schritt. Denn Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig. So wurden Körperübungen mehr und mehr Bestandteil der Yogapraxis.
Bitte melde Dich an, um eine Nachricht zu schreiben. Hier gehts zum Login