Leisten nach innen! Stelle Dir vor, Deine Leisten nach innen und hinten zu ziehen. Diese Innenrotation hilft die Hüftgelenke zu zentrieren. Die Knie sollen also nicht nach außen fallen.
Am Boden beginnen! Baue die Rückbeuge schon am Boden liegend auf, indem Du in Phase 1 das Becken zunächst maximal kippst. Zusätzlich wanderst Du mit liegenden Schulterblättern möglichst nahe Richtung Becken, um die Rückbeuge auch von oben einzuleiten. Behalte beides bei, während Du in Phase 2 erst das Becken und dann auch den Schultergürtel abhebst.
Hinweis: Nur wenn die Kompression in der Lendenwirbelsäule für Dich in der Haltung dominiert (A) empfehle ich ein langsames Hochrollen mit dem Kreuzbein beginnend.
Alternative Form
Jede Körperhaltung kannst Du in verschiedenen Formen ausführen. Eine Form ist eine alternative Haltung, die einen Teil der Wirkungen und Charakteristik übernimmt, jedoch eine oder mehrere Schwierigkeiten vermeidet.
Durch die Länge Deines Fußabstandes am Boden kannst Du die Herausforderung der Übung gut steuern. Je kürzer der Stand, desto leichter ist es möglich, Dein Becken quer auszurichten und Dein Knie über dem Sprunggelenk zu behalten. Beides ist essentiell für eine gesunde Übungspraxis. Solange dies gewahrt bleibt, entsteht umgekehrt mit längerem Stand eine intensivere Kräftigung Deiner Beine.
Eine weitere mögliche Schwierigkeit in der Übung sind die Schultergelenke. Bewegen sich die Schulterblätter nicht richtig mit, so kann unter dem Schulterdach Enge entstehen und langfristig die Sehne des M. Supraspinatus überlastet werden. Hier hilft es Deine Arme weit nach oben zu öffnen, so als wolltest Du den Himmel umarmen. Du kannst hier ganz bewusst Deine Schulterblätter mit in die Bewegung integrieren und diese so mobilisieren. Allmählich entsteht so deren Bewegungsfreiheit um die Arme noch weiter zu heben.
Viel Freude beim Üben!
Fotograf: Richard Pilnick - www.richardpilnick.com
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