Kūrmāsana: Schildkröte
Die “Schildkröte”, Kūrmāsana, ist eine Vorbeuge mit leicht gespreizten Beinen. Die Oberschenkel liegen auf den Schulterblättern, während die Arme zur Seite weisen.
Vinyāsa 7: Einatmung, Ausatmung, Einatmung, 5 Atemzüge
Stoße Dich einatmend aus dem “Nach unten blickenden Hund” ab. Gleite so nach vorne oben in eine Balance auf den Händen. Spreize und strecke Deine Beine bodenwärts, während Du die Ausatmung nutzt, um Deine Oberschenkel seitlich an den Oberarmen vorbei zu bewegen und auf diesen abzustützen. Setze einatmend Deine Sitzhöcker auf dem Boden auf und rutsche mit den Armen zur Seite. Schließlich kommt Dein Kinn auf dem Boden zum Liegen. Verweile bis zur fünften Ausatmung mit nach vorne in die Luft gestreckten Beinen.
Versuche: Wenn es Dir gelingt, Deine Beine wirklich zu strecken, so werden die Füße sich vom Boden abheben. Hierbei hilft es, die Füße bewusst zu pointen. Dein Blick geht dann nach vorne und Du liegst flach auf dem Bauch.
Im traditionellen Count: Wechsele hier direkt weiter in den Bewegungsfluss der nächsten Haltung.
Wirkung: Kūrmāsana entwickelt Flexibilität im Hüftgelenk. Diese Haltung ist eine der intensivsten Vorbeugen der ersten Serie. Zusätzlich kräftigt die Haltung die Vorderseite der Oberschenkel. Die Anspannung ist notwendig, um die Fersen vom Boden weg zu heben. Das Anspannen der Vorderseite der Oberschenkel hilft, mehr Dehnung auf der Rückseite der Oberschenkel entstehen zu lassen. So unterstützen sich die beiden Hauptwirkungen in dieser Haltung gegenseitig.
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Fotograf: Richard Pilnick - www.richardpilnick.com
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