Becken spannt gegen Brustbein: Baue schon in Phase 1 bewusst eine Spannung zwischen Becken und Brustbein auf. Das Becken kippt nach vorne, das Brustbein zieht nach oben. Diese Spannung hält die Vorderseite Deiner Wirbelsäule lang und schützt so Deine Bandscheiben. Behalte diese Spannung bei, auch wenn Du Dich in Phase 2 dann von oben her einrollst.
Hinterkopf spannt gegen Kreuzbein: Kultiviere in Phase 2 eine Spannung zwischen Hinterkopf und Kreuzbein. So entsteht Länge über die Rückseite Deiner Wirbelsäule.
Becken innenrotierend, Oberschenkel außenrotierend: Um Weite und Bewegungsraum im Hüftgelenk zu schaffen, versuchst Du zuerst aus dem Becken heraus eine nach innen rotierende Spannung aufzubauen. Dabei weisen Deine Zehen leicht nach innen und Deine Fersen etwas nach außen. Diese innenrotierende Spannung gleichst Du dann durch eine außenrotierende Spannung in den Oberschenkeln aus. Deine Zehen bewegen sich so wieder nach außen und die Fersen nach innen. In Summe schafft das eine heilsame Spannung, bei der beide Aktionen so ausgeglichen sind, dass Oberschenkel, Schienbeine und Füße gerade nach oben weisen.
Durch den Griff die Knöchel stabilisieren: Pashchimottanasana ist mit verschiedenen Handhaltungen geläufig, die aber kaum einen Effekt auf die grundlegende Ausführung oder die Wirkung der Asana haben. Bei der auf dem großen Bild gezeigten Variante fasst Du vor den Füßen mit einer Hand um das Handgelenk der anderen. Deutlich einfacher ist es, mit den Fingern nach den großen Zehen zu greifen (Alternative Form). Nutze den Griff in jedem Fall, um Deine Füße zu stabilisieren und die Knöchel dicht beieinander zu halten und sie gerade nach oben auszurichten.
Fotograf: Richard Pilnick - www.richardpilnick.com
Please log in to write a message. Go to login
No messages yet.