Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

erlangen wollen

āp · Desiderativ · Imperativ · Parasmaipada
PersonenSingularDualPlural
3. Person
īpsatu · ईप्सतु Modellform
möge er / sie / es erlangen wollen
īpsatām · ईप्सताम् Modellform
mögen sie beide erlangen wollen
īpsantu · ईप्सन्तु Modellform
mögen sie erlangen wollen
2. Person
īpsa · ईप्स Modellform
mögest Du erlangen wollen
īpsatam · ईप्सतम् Modellform
möget Ihr beide erlangen wollen
īpsata · ईप्सत Modellform
möget Ihr erlangen wollen
1. Person
īpsāni · ईप्सानि Modellform
möge ich erlangen wollen
īpsāva · ईप्साव Modellform
mögen wir beide erlangen wollen
īpsāma · ईप्साम Modellform
mögen wir erlangen wollen

Der Stamm īpsa gehört zu āp, „erlangen“, und bedeutet „erlangen wollen“. Eine solche Wunschbildung heißt Desiderativ. Die Formen folgen Whitneys Modell in §§1030 und 1032.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 1030, 1032 · William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 733–742

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Bildquelle: AYI Archiv.