Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

ertragen

tij · Desiderativ · Imperativ · Ātmanepada
PersonenSingularDualPlural
3. Person
titikṣatām · तितिक्षताम् Modellform
möge er / sie / es ertragen
titikṣetām · तितिक्षेताम् Modellform
mögen sie beide ertragen
titikṣantām · तितिक्षन्ताम् Modellform
mögen sie ertragen
2. Person
titikṣasva · तितिक्षस्व Modellform
mögest Du ertragen
titikṣethām · तितिक्षेथाम् Modellform
möget Ihr beide ertragen
titikṣadhvam · तितिक्षध्वम् Modellform
möget Ihr ertragen
1. Person
titikṣai · तितिक्षै Modellform
möge ich ertragen
titikṣāvahai · तितिक्षावहै Modellform
mögen wir beide ertragen
titikṣāmahai · तितिक्षामहै Modellform
mögen wir ertragen

Die Wunschbildung (Desiderativ) titikṣa gehört zu tij, „scharf sein“. Sie hat die eigenständige Bedeutung „ertragen“, die Du hier übst. Die Formen folgen Whitneys Modell in §§1032 und 1040.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 1030, 1032, 1040 · William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 733–742

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Bildquelle: AYI Archiv.