Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

lösen

muc · Perfekt · Imperativ · Parasmaipada · vedisch
PersonenSingularDualPlural
3. Person
mumoktu · मुमोक्तु
er/sie/es soll lösen
—Hier nicht belegt —Hier nicht belegt
2. Person
mumugdhi · मुमुग्धि
löse!
mumuktam · मुमुक्तम्
löst beide!
—Hier nicht belegt
1. Person —Hier nicht belegt —Hier nicht belegt —Hier nicht belegt

Hier übst Du Formen, die Whitney ausdrücklich anführt. Die ausgefüllten Felder zeigen den Umfang dieser Belegauswahl. Die Übersetzung gibt eine mögliche Bedeutung an; im Satz entscheidet der Zusammenhang. Bei diesen vedischen Formen wiederholt sich ein Teil der Wurzel. Whitney ordnet sie dem Perfekt zu (§808); ähnliche Bildungen kommen auch bei anderen Verbstämmen vor.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 813

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Bildquelle: AYI Archiv.