Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

Vedisch · ṣaṇi, tari

Vedisch · ṣaṇi, tari
AusgangsformGebildete FormBildung und Bedeutung
nī
neṣaṇi · नेषणि
Infinitiv auf ṣaṇium zu führen
sah
sakṣaṇi · सक्षणि
Infinitiv auf ṣaṇium zu überwinden
tṝ
tarīṣaṇi · तरीषणि
Infinitiv auf ṣaṇium zu überqueren
gṝ
gṛṇīṣaṇi · गृणीषणि
Infinitiv auf ṣaṇium zu preisen
dhṛ
dhartari · धर्तरि
Infinitiv auf tarium zu tragen

Diese Verbformen behalten ihre Gestalt im Satz. Die Übersetzung gibt Dir eine mögliche Bedeutung an; der Satz zeigt Dir den genauen Gebrauch. Aus welchen Fällen (Kasus) sich diese Formen entwickelt haben, ist teilweise unsicher (§§970, 979).

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 978–979

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Bildquelle: AYI Archiv.