Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

sein

as · Imperativ · Parasmaipada
PersonenSingularDualPlural
3. Person
astu · अस्तु Modellform
möge er / sie / es sein
stām · स्ताम् Modellform
mögen sie beide sein
santu · सन्तु Modellform
mögen sie sein
2. Person
edhi · एधि Modellform
mögest Du sein
stam · स्तम् Modellform
möget Ihr beide sein
sta · स्त Modellform
möget Ihr sein
1. Person
asāni · असानि Modellform
möge ich sein
asāva · असाव Modellform
mögen wir beide sein
asāma · असाम Modellform
mögen wir sein

Die Formen folgen Whitneys Bildungsregeln. Vergleiche die hervorgehobenen Teile: Sie zeigen Dir, wie sich die Form verändert. Die Übersetzung gibt eine mögliche Bedeutung an; im Satz entscheidet der Zusammenhang.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 636

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Bildquelle: AYI Archiv.