Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

Gerundiv · anīya

Gerundiv · anīya
AusgangsformGebildete FormBildung und Bedeutung
kṛ
karaṇīya · करणीय Modellform
Adjektiv auf anīya · Stammzu tunPassende Deklination lernen
upa + jīv
upajīvanīya · उपजीवनीय Modellform
Adjektiv auf anīya · Stammdem Lebensunterhalt dienendPassende Deklination lernen
ā + mantr
āmantraṇīya · आमन्त्रणीय Modellform
Adjektiv auf anīya · Stammum Rat zu fragenPassende Deklination lernen

Hier übst Du, wie die Form aus dem Verb entsteht. Bei Partizipien lernst Du zunächst den Stamm. Über die Links findest Du passende männliche Deklinationsmuster. Dort übst Du die Formen in den verschiedenen Fällen sowie in Einzahl, Zweizahl und Mehrzahl. karaṇīya bedeutet „zu tun“ und zeigt damit den Gebrauch als Gerundiv. Die beiden älteren Beispiele aus dem Atharvaveda folgen derselben Wortbildung. Ob sie bereits die besondere Bedeutung eines Gerundivs tragen, bleibt nach Whitney unsicher.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 965

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Bildquelle: AYI Archiv.