Handschriftliche Devanāgarī-Zeilen auf einem Manuskriptblatt.
Hinweise zu den Formen

Du lernst die Bildung an festen Beispielwörtern. Modellformen folgen den Regeln der angegebenen Grammatik; Belege verweisen auf dort angeführte Formen. Parasmaipada und Ātmanepada sind zwei Reihen von Personalendungen. Welche Bedeutung eine Form im Satz hat, zeigt ihr Zusammenhang. Die Übersetzung im Spiel gibt Dir eine mögliche Lesart. Hervorhebungen erleichtern den Vergleich. Bei vedischen Tafeln übst Du die ausgefüllten Felder. Von den Partizipien führen Links zur passenden Deklination.

sich einen Sohn wünschen

putra · Denominativ · Imperativ · Parasmaipada
PersonenSingularDualPlural
3. Person
putrīyatu · पुत्रीयतु Modellform
möge er / sie / es sich einen Sohn wünschen
putrīyatām · पुत्रीयताम् Modellform
mögen sie beide sich einen Sohn wünschen
putrīyantu · पुत्रीयन्तु Modellform
mögen sie sich einen Sohn wünschen
2. Person
putrīya · पुत्रीय Modellform
mögest Du Dir einen Sohn wünschen
putrīyatam · पुत्रीयतम् Modellform
möget Ihr beide Euch einen Sohn wünschen
putrīyata · पुत्रीयत Modellform
möget Ihr Euch einen Sohn wünschen
1. Person
putrīyāṇi · पुत्रीयाणि Modellform
möge ich mir einen Sohn wünschen
putrīyāva · पुत्रीयाव Modellform
mögen wir beide uns einen Sohn wünschen
putrīyāma · पुत्रीयाम Modellform
mögen wir uns einen Sohn wünschen

Aus dem Substantiv putra, „Sohn“, entsteht der Verbstamm putrīya, „sich einen Sohn wünschen“. Eine solche Verbbildung aus einem Nomen heißt Denominativ. Die Formen folgen Whitneys Modell in §1059 d.

Quelle: William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 1059 · William Dwight Whitney: Sanskrit Grammar (1889), § 733–742

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Bildquelle: AYI Archiv.