Kapotāsana A: pigeon
The “pigeon” is a backbend from high kneeling. The chest arches upward. The hands reach over the head to hold the heels. The elbows support on the floor behind the feet.
Vinyāsa 8 - Ausatmung, 5 Atemzüge
Weite Deinen Herzraum. Schiebe Dein Becken etwas nach vorne und greife über den Kopf mit den Händen zu Deinen Fersen. Beuge Deine Ellenbogen und stütze diese auf dem Boden auf, während Deine Stirn auf den Fußsohlen zum Liegen kommt. Verweile hier bis zur fünften Ausatmung.
Beachte: Viele Übende versuchen die Arme von Anfang an nach oben zu geben. Doch beim Weg nach hinten entsteht so ein großer Hebel für die Kraft. Dies kann die Lendenwirbelsäule überfordern. Leichter kommst Du in die Haltung, indem Du Deine Arme locker seitlich baumeln lässt, während Du Deinen Herzraum mehr und mehr weitest. Wenn Du den Boden hinter Dir sehen kannst, wird das Gewicht der Arme diese passiv über den Kopf baumeln lassen. Die Arme kamen also von der Seite über Hinten in ihre Position über dem Kopf. Sie sind nun bereits am Boden.
Beachte: Viele beugen dann schnell die Ellenbogen und versuchen mit den Ellenbogen am Boden mit den Fingern zu den Fersen zu wandern. Der relativ wenig gebeugte Körper wird so gestaucht. Es macht einerseits eine Überlastung der Lendenwirbelsäule möglich und zum anderen wird das Greifen der Fersen auch schwieriger. Stelle stattdessen Deine Hände fest auf dem Boden auf und strecke Deine Arme aktiv. Schiebe dabei Dein Becken weiter nach oben und vorne. Wandere mit den Händen Schritt für Schritt neben Deine Füße. Lasse dabei Deine Ellenbogen gestreckt und schiebe immer wieder Dein Becken weiter nach oben und vorne. Wenn Deine Hände neben den Füßen angekommen sind, greife Deine Fersen. Nun erst beuge Deine Ellenbogen. Mühelos kannst Du sie nun auf dem Boden aufstützen und Deinen Kopf zwischen Deine Fußsohlen ziehen.
Im traditionellen Count: Wechsele hier direkt weiter in den Bewegungsfluss der nächsten Haltung.
Wirkung: Kapotāsana, die Taube, ist eine der intensivsten Rückbeugen der zweiten Serie. Die Dehnung in der frontalen Faszie läuft über den Rumpf hinaus in die hintere Armfaszie.
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Photographer: Richard Pilnick - www.richardpilnick.com
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