- Zusammenfassung von 25 qualitativ hochwertigen Einzelstudien (meisten Studien aus Indien mit n = 7 und den USA mit n = 8)
- insgesamt 1.339 Patienten, die an einer psychischen Erkrankung nach ICD-10 oder DSM, mit mindestens milder Symptomausprägung litten
- Erkrankungsbilder: Angst (inkl. Posttraumatische Belastungsstörung), Depression, Schizophrenie u.a.
- Probanden: zwischen 22 und 59 Jahren alt, zu 61,7% weiblich
Ergebnisse:
- Körperorientiertes Yoga hat einen großen, signifikanten Behandlungseffekt im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe
- effektivere Intervention als Sport oder ein Aufmerksamkeitstraining
- Effektivität genauso hoch wie bei einer psychotherapeutischen Standardbehandlung (Kombination aus Psychotherapie und Medikation)
- Steigerung des Wohlbefindens und Erhöhung der Lebensqualität
Diskussion:
- Eventuell ist körperorientiertes Yoga wirksamer bei geringerem Ausprägungsgrad der Erkrankungen
- Aus anderen Studien liegen Ergebnisse vor, dass die Kombination aus Psychotherapie und Yoga größere Effekte erzielen kann als jeweils die Einzelbehandlungen
Bitte melde Dich an, um eine Nachricht zu schreiben. Hier gehts zum Login
Noch keine Nachrichten.