Abstrakte Linien verbinden eine dunkle Wasserfläche mit einer leuchtenden Flamme im hellen Raum.
Abstrakte Linien verbinden eine dunkle Wasserfläche mit einer leuchtenden Flamme im hellen Raum.

Śvetāśvatara-Upaniṣad: Gott, Selbst, Yoga und Erlösung

Ca. 300 v. Chr. bis 200 n. Chr. entstanden; sie verbindet Brahman-Lehre, Sāṃkhya-Motive, Yoga und die Verehrung Rudras.

Dr. Ronald Steiner Dr. Ronald Steiner Nils Jacob Liersch Nils Jacob Liersch
Drei Lehrende sitzen am Wasser vor Bergen; eine leuchtende Höhle öffnet sich im Fels.
Drei Lehrende sitzen am Wasser vor Bergen; eine leuchtende Höhle öffnet sich im Fels.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 1: Weltgrund und Selbsterkenntnis

Die Suche nach der letzten Ursache führt über kosmische Bilder und Dreiheiten zur Erkenntnis des verborgenen Selbst durch Meditation und Om.

Śvetāśvatara Upaniṣad 1.0
Metrum: keines
Om (oṃ), die Brahman-Kenner (brahmavādino | nom pl) sagen (vadanti | 3p pl act pres):
Dr. Ronald Steiner - 2026 - historisch wörtlich
Ein Mensch meditiert am See, während dunkler Sternenhimmel und helles Morgenlicht zusammentreffen.
Ein Mensch meditiert am See, während dunkler Sternenhimmel und helles Morgenlicht zusammentreffen.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 2: Meditation, Yoga und Erkenntnis

Das Kapitel führt von der Anrufung Savitṛs über Körper-, Atem- und Meditationspraxis zu den Zeichen des Yoga und zur Erkenntnis des alldurchdringenden Gottes.

Eine leuchtende Feuersäule steigt in einer dunklen Berglandschaft auf; rechts glimmt eine Höhle.
Eine leuchtende Feuersäule steigt in einer dunklen Berglandschaft auf; rechts glimmt eine Höhle.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 3: Weltherr, Puruṣa und Selbst

Der eine Rudra erscheint als kosmischer Herr und heilvoller Beschützer, dann als allumfassender Puruṣa und schließlich als verborgenes Selbst in jedem Wesen.

Ein großer Baum trägt viele farbige Weltformen; ein meditierender Mensch sitzt unter seinen Wurzeln.
Ein großer Baum trägt viele farbige Weltformen; ein meditierender Mensch sitzt unter seinen Wurzeln.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 4: Weltformen, Māyā und Gott

Das formlose Eine erscheint als Vielheit, wirkt durch Māyā und wird als verborgener Schöpfer erkannt, an den sich Schutz- und Erkenntnisbitten richten.

Drei durch einen roten Faden verbundene Hüllen wandern durch einen goldgerahmten Kreis.
Drei durch einen roten Faden verbundene Hüllen wandern durch einen goldgerahmten Kreis.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 5: Herrschaft, Seele und Freiheit

Das Kapitel stellt den Weltherrn der durch Karma und Guṇas wandernden Einzelseele gegenüber und führt ihre Befreiung auf die Erkenntnis Gottes zurück.

Zwei Menschen sitzen zwischen einer dunklen Welle und hellem Licht, verbunden durch einen goldenen Faden.
Zwei Menschen sitzen zwischen einer dunklen Welle und hellem Licht, verbunden durch einen goldenen Faden.

Śvetāśvatara-Upaniṣad 6: Weltherr, Erkenntnis und Bhakti

Das Schlusskapitel führt Weltentfaltung, göttliche Souveränität und Selbsterkenntnis zusammen und endet mit Überlieferung und Hingabe an Lehrer und Gott.

Illustrationen: KI-generiert.

Editor:innen

Dr. Ronald Steiner

Aus Ulm

Dr. Ronald Steiner, der „Yoga Doc“, begründete die AYI Methode: traditioneller Ashtanga, moderne Yogatherapie und lebendige Philosophie – als persönliche Praxis von sportlich-akrobatisch bis meditativ-therapeutisch. Er... mehr ›

Nils Jacob Liersch

Meine Begeisterung für Yoga, indische Philosophie und Sanskrit führte mich zum Studium der Indologie und Religionswissenschaft an der Universität Heidelberg. Seit 2004 befinde ich mich auf meinem persönlichen Yogaweg... mehr ›