jñānādhiṣṭhānaṃ mātṛkā ||1.4|| Analyse ▾ Analyse ▴
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jñāna
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des Wissens, Erkennens | |
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adhiṣṭhānam
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Grundlage, Sitz, Stütze | |
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mātṛkā
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Mātṛkā, Lautmatrix, Mutterkraft der Laute |
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Sprache, Benennung und gedankliche Einteilung bilden das Grundgerüst des normalen Wissens.
In der Vārttika wird erläutert: Das Wissen, von dem hier die Rede ist, ist kein freies Erkennen.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Der entscheidende Durchbruch ist kein mühsam zusammengesetzter Gedanke.
In der Vārttika wird erläutert: Udyama ist der innere Ruck, in dem Selbstbewusstheit plötzlich aufleuchtet.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wenn die verstreuten Kräfte des Erkennens, Wollens und Handelns wieder in ihrer Quelle gesammelt werden, löst sich die Welt nicht äußerlich auf, sondern verliert ihre Fremdheit.
In der Vārttika wird erläutert: Der eben erklärte Udyama trägt eine höchste Śakti in sich.
Illustrationen: KI-generiert.
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