Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Das Zeichen echten Fortschritts ist ein tiefes Staunen: nicht Neugier, sondern Ergriffenheit vor der eigenen grenzenlosen Natur.
In der Vārttika wird erläutert: Vismaya ist das Staunen, das entsteht, wenn jedes Wahrnehmen von höchster Freude durchdrungen ist.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Der reine Wille ist unvermischte, schöpferische Kraft des Bewusstseins.
In der Vārttika wird erläutert: Wenn der Yogin in Bhairava gegründet ist, ist sein Wille nicht mehr getrennt vom Absoluten.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Alles Wahrnehmbare ist für den Erwachten wie sein eigener Körper.
In der Vārttika wird erläutert: Für den gebundenen Menschen steht das Sichtbare dem Seher gegenüber.
hṛdaye citta-saṃghaṭṭād dṛśya-svāpa-darśanam ||1.15|| Analyse ▾ Analyse ▴
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wenn das Denken im innersten Zentrum gesammelt wird, erscheinen das Sichtbare und sogar das Leere nicht mehr als fremdes Außen.
In der Vārttika wird erläutert: Die Vārttika versteht hṛdaya nicht bloß als körperliches Herz, sondern als große Grundlage, in der die Welt ruht: sva-saṃvit, Selbstbewusstheit.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Durch Ausrichtung auf das reine Prinzip wird die begrenzte, instinktgetriebene Kraft überschritten.
In der Vārttika wird erläutert: Das reine Tattva ist Paraśiva selbst.
Illustrationen: KI-generiert.
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