SS 3.1: Citta als begrenztes Selbst
SS 3.1: Citta als begrenztes Selbst

Śiva Sūtra 3.1: Wenn der Geist als Selbst erscheint

Am Ausgangspunkt des Āṇavopāya hält der begrenzte Erfahrende Citta, den inneren Wahrnehmungsraum, für sein eigentliches Selbst.

Dr. Ronald Steiner Dr. Ronald Steiner
Śiva Sūtra 3.1
आत्मा चित्तम् ||3.1||
ātmā cittam ||3.1|| Analyse ▾ Analyse ▴
ātmā
Nominativ Singular
Substantiv Maskulin
Selbst, Ātman
cittam
Nominativ Singular
Substantiv Neutrum
Citta, Bewusstsein, Denkfeld
Das Selbst (ātmā | nom sg) [ist hier] das Citta (cittam | nom sg).
Dr. Ronald Steiner - 2026 - historisch wörtlich
Der begrenzte Mensch hält sein Denken und Fühlen für sein eigentliches Selbst.
Dr. Ronald Steiner - 2026 - moderner Transfer

Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Der dritte Abschnitt beginnt beim gewöhnlichen Menschen.

Kṣemarājas Śivasūtravimarśinī

In der Vārttika wird erläutert: Citta ist hier das begrenzte Bewusstseinsfeld: von Vāsanās geprägt, auf Tätigkeiten ausgerichtet, aus Buddhi, Ahaṃkāra und Manas gebaut.

Bhāskaras Śivasūtravārttika

Illustrationen: KI-generiert.

Editor:innen

Dr. Ronald Steiner

Aus Ulm

Dr. Ronald Steiner, der „Yoga Doc“, begründete die AYI Methode: traditioneller Ashtanga, moderne Yogatherapie und lebendige Philosophie – als persönliche Praxis von sportlich-akrobatisch bis meditativ-therapeutisch. Er... mehr ›

Nachrichten und Bewertungen
1 Nachrichten Ø

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Eine sehr anschauliche Erklärung für citta, buddhi, ahamkara und manas. Danke!