Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Solange Verblendung verdichtet bleibt, erlebt sich der Mensch als Handelnder, der aus Mangel, Pflicht, Angst oder Wunsch getrieben wird.
In der Vārttika wird erläutert: Moha ist Selbst-Nicht-Erkennen.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wird die trennende Sicht zurückgedrängt, öffnet sich eine andere Weise des Schaffens.
In der Vārttika wird erläutert: Wenn das begrenzte Ich, das aus Körper, Prāṇa und Kalā-Verengung entsteht, durch eigenes Aufleuchten zurücktritt, zeigt sich die größere Identität des Yogins mit Mantra und Mantreśa.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wahre schöpferische Macht entsteht nicht aus Theorie, sondern aus unmittelbarer Erfahrung des eigenen Bewusstseins.
In der Vārttika wird erläutert: Traum und Vorstellung zeigen bereits, dass Bewusstsein ganze Erfahrungsfelder mit Subjekt und Objekt hervorbringt.
Illustrationen: KI-generiert.
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