Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Der höchste Zustand soll Wachen, Traum und Schlaf durchdringen wie Öl, das sich fein ausbreitet.
In der Vārttika wird erläutert: Turya ist die Offenbarung reiner Vidyā.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Der Übende soll nicht von außen über das Höchste nachdenken, sondern eingetaucht mit seinem eigenen Bewusstsein eintreten.
In der Vārttika wird erläutert: Der Yogin lässt grobe, begriffliche Mittel los.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wenn der Lebensatem gesammelt und bewusst hervorgebracht wird, kann Gleichsicht entstehen.
In der Vārttika wird erläutert: Wenn der Prāṇa sanft wieder ausströmt und von śākta Präsenz geprägt ist, entsteht Gleichsicht in allen Zuständen.
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Die Mitte ist ein machtvoller Übergangsort.
In der Vārttika wird erläutert: Wer sich nur an den Grenzen von Turya sicher fühlt, kann in der Mitte zurückfallen.
mātrāsv apratyaya-saṃdhāne naṣṭasya punar utthānam ||3.24|| Analyse ▾ Analyse ▴
Kṣemarāja erklärt in der Vimarśinī: Wer die feinen Maße der Erfahrung nicht richtig mit Bewusstheit verbindet, erlebt das Wiederauftauchen alter Muster.
In der Vārttika wird erläutert: Die Mātrās sind die Sinnesgegenstände.
Illustrationen: KI-generiert.
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