Śaṅkara fasst moha (Verblendung) und śoka (Kummer) als Wirkungen von avidyā (Unwissenheit), Begehren und Handlung. Wenn für den Erkennenden alle Wesen wirklich ātman (Selbst) geworden sind, fehlt ihnen jeder Boden. Der Vers zeigt damit nicht nur Trost, sondern den vollständigen Abbruch von saṃsāra (Daseinskreislauf) mitsamt seiner Ursache.
Have become just (eva) the Self of the discerner—
Then what delusion (moha), what sorrow (śoka) is there,
Of him who perceives the unity!
Das Selbst ward des Erkennenden,
– Wo wäre Wahn, und wo Kummer
Für ihn, der so die Einheit schaut?
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Illustrationen: KI-generiert.
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