Wie bei Vers 10 betont Śaṅkara den Unterschied der Früchte. Die Verehrung von sambhūti (Entstehung, hervorgebrachter Wirklichkeit) führt zu Kräften wie aṇimā (Sich-winzig-Machen); die Verehrung des Unmanifesten führt zur prakṛti-laya (Auflösung in die Urnatur). Die Lehrertradition unterscheidet beide, damit ihre Verbindung sachlich begründet werden kann.
Other—they say—than non-origin (a-sambhava)!
—Thus have we heard from the wise
Who to us have explained It.
Von Nichtswerdung verschieden auch,
So haben von den Altmeistern
Die Lehre überkommen wir.
Śaṅkara erklärt vināśa (Vergänglichkeit, Zerstörung) als den hervorgebrachten Bereich und verbindet ihn mit Hiraṇyagarbha-upāsanā (Verehrung oder Meditation auf Hiraṇyagarbha, die kosmische Schöpfergestalt). Dadurch werden Mangel an Macht, Unrecht und begehrensbedingte Fehler als mṛtyu (Tod) überschritten. Durch die Verehrung des Unmanifesten wird ein relatives amṛta (Unsterblichkeit) erreicht: prakṛti-laya (Auflösung in die Urnatur), nicht höchste Selbsterkenntnis.
He who this pair conjointly (saha) knows,
With destruction passing over death,
With becoming wins the immortal.
Beide [als nicht vorhanden] weiß,
Der überschreitet durch beides
Den Tod und hat Unsterblichkeit.
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Illustrationen: KI-generiert.
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