Āsana wird durch das Aufhören der Anstrengung vollendet, sodass die Glieder nicht mehr zittern, oder dadurch, dass das Citta in Ananta versenkt ist.
ananta kann als „das Unendliche“ oder als Name des Schlangenkönigs Ananta verstanden werden. Die kritische Teil-Edition PM2018 liest dagegen das abstrakte Substantiv ānantya, „Unendlichkeit“, und schließt die personale Ananta-Deutung auf Sūtra-Ebene aus. Die Variante ist deshalb inhaltlich gewichtig. Der vollständig geprüfte Desikachar-Zeuge TKVD2019 und die Āgāśe-basierte KYM-Ansicht KYMV2026 bewahren ausdrücklich ananta; für die bestehende Arbeitsübersetzung bleibt PE1904 die festgelegte Basis.
Nach Meisterung des Āsana wird der Yogin von Gegensätzen wie Kälte und Hitze nicht mehr überwältigt.
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Illustrationen: KI-generiert.
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