Die Rede des in Wahrhaftigkeit gegründeten Yogin ist unfehlbar: Sagt er zu jemandem „Werde rechtschaffen“, werde dieser rechtschaffen; sagt er „Erlange den Himmel“, erlange dieser den Himmel.
Ist Asteya vollkommen gegründet, kommen die in allen Himmelsrichtungen befindlichen Schätze zum Yogin.
brahmacarya-pratiṣṭhāyāṃ vīrya-lābhaḥ ||38|| Analyse ▾ Analyse ▴
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brahmacarya
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in Keuschheit | |
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pratiṣṭhāyām
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beim Festgegründetsein | |
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vīrya
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der Kraft | |
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lābhaḥ
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Erlangung |
Aus gefestigtem Brahmacarya entsteht eine Kraft (vīrya), durch die der Yogin seine Eigenschaften ungehindert zur Vollendung bringt. Als Vollendeter ist er fähig, Schülern Wissen zu vermitteln.
aparigraha-sthairye janma-kathaṃtā-saṃbodhaḥ ||39|| Analyse ▾ Analyse ▴
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aparigraha
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im Nichtannehmen von Besitz | |
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sthairye
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bei Festigkeit | |
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janma
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der Geburten | |
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kathaṃtā
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des Wie | |
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saṃbodhaḥ
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vollständige Erkenntnis |
Aus gefestigtem Aparigraha entsteht Erkenntnis über die eigenen Geburten: „Wer war ich, wie war ich, was war dies; wer werden wir sein und wie?“ So wendet sich die Erforschung der eigenen Existenz auf Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.
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Illustrationen: KI-generiert.
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