Vergangenes Leid ist bereits erfahren, gegenwärtiges im jeweiligen Augenblick schon eingetreten. Beseitigt werden kann daher nur zukünftiges Leid; gerade dieses bedrängt nach dem Vyāsa-Bhāṣya den empfindsam unterscheidenden Yogi.
Der Seher ist Puruṣa, der die Buddhi wahrnimmt; das Sichtbare sind alle auf Buddhi-Sattva beruhenden Eigenschaften. Wie ein Magnet wirkt es durch bloße Nähe für den Seher und wird zum Gegenstand seiner Erfahrung. Die anfangslose, zweckgerichtete Verbindung beider ist die Ursache des Leids.
Eigentlich wird Sattva von Rajas gequält. Der unveränderliche, untätige Puruṣa erscheint nur deshalb als leidend, weil er der Form des leidenden Sattva folgt. Das Vyāsa-Bhāṣya vergleicht die Vermeidung dieser Verbindung mit dem Wissen um Fußsohle, Dorn und schützendes Schuhwerk.
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Illustrationen: KI-generiert.
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