Die Ursache der Verbindung des individuellen Bewusstseins mit seiner Buddhi ist Avidyā, hier als Vāsanā verkehrter Erkenntnis erklärt. Solange die Buddhi nicht zur Erkenntnis des Puruṣa gelangt, hat sie ihre Aufgabe nicht erfüllt und kehrt erneut hervor. Mit vollendeter Puruṣa-Erkenntnis fällt die Ursache der Bindung fort, die Buddhi beendet ihre Tätigkeit und kehrt nicht wieder.
Mit dem Ende des Nichtsehens endet die Verbindung von Buddhi und Puruṣa und damit die Bindung endgültig. Diese Beseitigung (hāna) ist für den Seher Kaivalya: Unvermischtheit und keine erneute Verbindung mit den Guṇa. Wenn die Ursache des Leids aufgehoben ist, steht Puruṣa in seiner eigenen Natur.
Viveka-khyāti ist die Erkenntnis der Verschiedenheit von Sattva und Puruṣa. Solange falsches Wissen fortbesteht, schwankt sie. Wird dieses wie ein verbrannter, unfruchtbarer Same, entsteht im von Kleśa und Rajas gereinigten Sattva ein klarer, ununterbrochener Strom der Unterscheidung. Er verhindert das erneute Hervorgehen falscher Erkenntnis und ist der Weg zur Befreiung.
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Illustrationen: KI-generiert.
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