Vom Gegenstand und durch seine eigene Vṛtti vom Puruṣa eingefärbt, erscheint Citta wie ein Kristall zugleich als Objekt und Subjekt, unbewusst und bewusst; in diesem Sinn ist es sarvārtha. Diese Doppelerscheinung verleitet nach dem Bhāṣya dazu, Citta selbst für bewusst oder die gesamte Welt für bloßes Citta zu halten. In der Samādhi-Erkenntnis sind dagegen der gespiegelte Gegenstand, das Erkenntnisinstrument und der Puruṣa als Erkennender voneinander zu unterscheiden.
tad asaṃkhyeya-vāsanābhiś citram api parārthaṃ saṃhatya-kāritvāt ||24|| Analyse ▾ Analyse ▴
Obwohl Citta durch unzählige vāsanā vielfältig gestaltet ist, besteht es wegen seines zusammengesetzten Wirkens (saṃhatyakāritva) für einen anderen, wie ein Haus. Lust und Erkenntnis dienen nicht sich selbst, sondern dem besonderen, nicht zusammengesetzten Puruṣa zu bhoga und apavarga. Daher ist Citta parārtha und nicht selbst der Erlebende.
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Illustrationen: KI-generiert.
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