Die Anfangslosigkeit gilt hier ausdrücklich den vāsanā. Das Bhāṣya begründet sie mit dem beständigen Selbstwunsch „Möge ich nicht aufhören; möge ich sein“ und mit der Todesfurcht eines Neugeborenen, die es auf die Erinnerung an früheren Schmerz und Tod zurückführt. Das Citta ist demnach anfangslos von Vāsanās durchzogen.
hetu-phalāśrayālambanaiḥ saṃgṛhītatvād eṣām abhāve tad-abhāvaḥ ||11|| Analyse ▾ Analyse ▴
Der hetu der Vāsanās ist der unter Führung der avidyā kreisende Zusammenhang von Dharma und Adharma, Lust und Schmerz, Rāga und Abneigung, Anstrengung und erneutem Karma. Phala ist das Ergebnis, auf das hin ein bereits vorhandener Dharma und Ähnliches gegenwärtig wirksam wird; āśraya ist das Citta, solange seine Aufgabe nicht erfüllt ist, und ālambana der Gegenstand, der eine bestimmte Vāsanā manifestiert. Fehlen diese vier, fehlen auch die von ihnen getragenen Vāsanās.
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Illustrationen: KI-generiert.
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