Mit der Erlangung dieses Samādhi werden Avidyā und die übrigen Kleśas samt ihrer Wurzel beseitigt und die heilsamen wie unheilsamen karmāśaya an der Wurzel vernichtet. Bei diesem Ende von Kleśa und Karma ist der Wissende schon zu Lebzeiten befreit. Fehlvorstellung gilt als Ursache des Werdens; für jemanden, bei dem sie geschwunden ist, nimmt das Bhāṣya keine weitere Geburt an.
Von allen Bedeckungen durch Kleśa und Karma befreit, wird das Wissen nach dem Bhāṣya unendlich, nicht nur annähernd unbegrenzt. Das zuvor von Tamas verhüllte und nur stellenweise durch Rajas geöffnete jñāna-sattva ist dann von allen Bedeckungen und Verunreinigungen frei. Gegenüber dieser Unendlichkeit ist das Erkennbare klein wie ein Glühwürmchen am Himmel.
Mit dem Aufgang von dharmamegha endet die Folge der Umwandlungen der Guṇa, deren Zweck für diesen Puruṣa erfüllt ist. Nachdem sie bhoga und apavarga vollbracht und ihre Abfolge abgeschlossen haben, können sie dem Bhāṣya zufolge nicht einmal einen Augenblick in dieser Tätigkeit fortbestehen.
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Illustrationen: KI-generiert.
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