Hinge ein Gegenstand von einem einzigen Citta ab, wäre er bei dessen Zerstreuung oder Hemmung unbezeugt, und seine gerade nicht erscheinenden Teile könnten nicht bestehen; auch sein späteres Wiederauftreten bliebe unerklärlich. Das Bhāṣya folgert daher, dass der Gegenstand selbständig und allen Puruṣas gemeinsam ist, während die Citta für jeden Puruṣa gesondert tätig sind. Aus ihrer Verbindung entstehen Wahrnehmung und die Erfahrung (bhoga) des Puruṣa.
CYS2026 und TKVD2019 fügen cet ein und machen die Aussage ausdrücklich konditional: „wenn das Objekt von nur einem Citta abhinge …“. Im Druck von TKVD2019 erscheint die reguläre Sandhi-Oberfläche ced vastu. Damit ist die frühere Projektform als tatsächlich bezeugte Traditionslesart erklärt, nicht als bloßer Transkriptionsfehler. KYMV2026 stimmt mit PE1904 ohne Konditionalpartikel überein; die Arbeitsübersetzung bleibt an diese Basis gebunden.
Wie ein Magnet Eisen anzieht, verbindet sich ein Gegenstand über die Sinne mit dem Citta und färbt es (uparāga). Der Gegenstand, von dem das Citta eingefärbt ist, ist erkannt; ein anderer bleibt unerkannt. Dass Gegenstände für das Citta abwechselnd erkannt und unerkannt sind, zeigt dessen Wandelbarkeit (pariṇāmitva).
Mit AYI Free weitermachen
Illustrationen: KI-generiert.
Bitte melde Dich an, um eine Nachricht zu schreiben. Hier gehts zum Login
Noch keine Nachrichten.