Das Vyāsa-Bhāṣya fordert eine stufenweise Anwendung (viniyoga) von saṃyama: Der Übende soll die unmittelbar folgende Stufe (bhūmi) erst bearbeiten, nachdem die niedrigere gemeistert ist. Wer durch die Gnade Īśvaras bereits eine höhere Stufe beherrscht, soll umgekehrt kein saṃyama auf niedrigere Fähigkeiten wie das Erkennen fremder Citta richten, deren Gegenstände er anderswoher kennt. Welche Stufe jeweils folgt, lehrt der Yoga selbst.
Das Vyāsa-Bhāṣya stellt dhāraṇā, dhyāna und samādhi als innere Mittel (antaraṅga) für saṃprajñāta-samādhi dar. Sie sind innerlicher als die fünf vorausgehenden Yoga-Glieder, die mit yama beginnen.
Das Vyāsa-Bhāṣya präzisiert, dass selbst diese drei inneren Mittel im Blick auf nirbīja-yoga wieder äußerlich (bahiraṅga) sind. Der keimlose Yoga kann auch dann entstehen, wenn diese drei Mittel nicht mehr gegenwärtig sind.
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Illustrationen: KI-generiert.
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