sopakramaṃ nirupakramaṃ ca karma tat-saṃyamād aparānta-jñānam ariṣṭebhyo vā ||22|| Analyse ▾ Analyse ▴
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sopakramam
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mit Beginn, schon wirksam | |
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nirupakramam
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ohne Beginn, noch nicht wirksam | |
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ca
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und | |
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karma
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Handlung, Werk, karmische Wirkung | |
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tat
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darauf, diese | |
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saṃyamāt
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Meditation, Sammlung | |
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aparānta
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äußerstes Ende, Tod | |
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jñānam
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Wissen, Verständnis | |
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ariṣṭebhyaḥ
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Todeszeichen, Vorzeichen | |
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vā
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oder |
Das Vyāsa-Bhāṣya unterscheidet zwei Arten des die Lebensdauer bestimmenden Karma:
- Sopakrama: Karma, das rasch zur Reife gelangt.
- Nirupakrama: Karma, das langsam zur Reife gelangt.
Es veranschaulicht den Unterschied durch ein ausgebreitetes beziehungsweise gebündeltes nasses Tuch, das verschieden schnell trocknet, und durch rasch beziehungsweise langsam abbrennendes Material.
Durch saṃyama auf diese karmischen Wirkungen erkennt der Yogin die Grenze des gegenwärtigen Lebens. Das Vyāsa-Bhāṣya erwähnt zusätzlich drei Arten von Todesvorzeichen (ariṣṭa): innere, auf andere Wesen bezogene und göttliche Zeichen.
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Illustrationen: KI-generiert.
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