- Du gehst so fanatisch vor, dass sich Deine gute Absicht ins Gegenteil verkehrt (bhrānti-darśana).
- Dir fehlt die nötige Intensität, um mit Deinem Tun ein Ergebnis zu erzielen (alabdhabhūmikatva).
- Du hast mit Deinem Tun bereits Ergebnisse erzielt, kannst sie aber nicht aufrechterhalten (anavasthitatva).
Das Bhāṣya definiert neun Zerstreuungen des Citta als dem Yoga entgegenstehende Verunreinigungen:
- Vyādhi: Ungleichgewicht von Körperbestandteilen, Säften oder Organen.
- Styāna: Handlungsunfähigkeit des Citta.
- Saṃśaya: Erkenntnis, die beide Alternativen berührt – „so ist es“ und „so ist es nicht“.
- Pramāda: fehlende Pflege der Mittel zum Samādhi.
- Ālasya: Untätigkeit aufgrund der Schwere von Körper und Citta.
- Avirati: Gier des Citta im Kontakt mit Sinnesgegenständen.
- Bhrānti-darśana: verkehrte Erkenntnis.
- Alabdhabhūmikatva: Nichterreichen einer Samādhi-Stufe.
- Anavasthitatva: fehlende Festigkeit des Citta auf einer bereits erreichten Stufe.
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Illustrationen: KI-generiert.
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