Das Bhāṣya versteht viṣayavatī pravṛtti als außergewöhnliche sinnliche Wahrnehmung: Konzentration auf die Nasenspitze erzeugt göttlichen Geruch, auf die Zungenspitze Geschmack, auf den Gaumen Farbe, auf die Zungenmitte Berührung und auf die Zungenwurzel Klang; Entsprechendes gilt für Sonne, Mond, Planeten, Edelsteine oder Lampenstrahlen. Solche Erfahrungen festigen das Citta, beseitigen Zweifel und öffnen den Weg zu Samādhi-Prajñā. Eine unmittelbare Erfahrung wenigstens eines gelehrten Details soll Vertrauen in Śāstra, Schlussfolgerung und Lehrerwort sowie in subtile Gegenstände bis hin zur Befreiung begründen.
Das Bhāṣya beschreibt zwei leidfreie, leuchtende Vṛtti. Bei Konzentration auf den Herzlotus wird das von Natur aus leuchtende, raumgleiche Buddhi-Sattva als Licht von Sonne, Mond, Planeten, Edelsteinen oder Lampenstrahlen erfahren. In Asmitā-Samāpatti wird das Citta dagegen wie ein wellenloser Ozean: ruhig, grenzenlos und nur noch „Ich-bin“. Beide leuchtenden Erfahrungen geben dem Citta Festigkeit.
Wird das Citta des Yogin von einem leidenschaftslosen Citta als seiner Stütze gefärbt, gewinnt es nach dem Bhāṣya Festigkeit.
Das Citta des Yogin kann die Form einer Traum-Erkenntnis oder einer Schlaf-Erkenntnis annehmen und durch diese als Stütze Festigkeit gewinnen.
Der Yogin soll genau über den Gegenstand meditieren, den er wünscht. Hat das Citta an diesem Gegenstand Festigkeit gewonnen, erlangt es diese nach dem Bhāṣya auch an anderen Gegenständen.
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Illustrationen: KI-generiert.
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