laghutvam ārogyam, alolupatvaṃ; varṇa-prasādaḥ, svara-sauṣṭhavaṃ ca | Analyse ▾ Analyse ▴
gandhaḥ śubho, mūtra-purīṣam alpaṃ; yoga-pravṛttiṃ, prathamāṃ vadanti ||13|| Analyse ▾ Analyse ▴
Das Śaṅkara zugeschriebene Bhāṣya behandelt die genannten Merkmale als erste Anzeichen gelingender Yogapraxis. Es erläutert neben Leichtigkeit und Gesundheit besonders die klare Stimme, einen natürlichen guten Körperduft und die geringe Ausscheidung als Wirkungen eines zunehmend geläuterten und ökonomisch funktionierenden Leibes.
Śaṅkarānanda versteht die Reihe als Frühzeichen der Siddhi. „Nicht-Gier“ ist Freiheit von abhängiger Begierde, Farbglanz meint eine erfreuliche Erscheinung, und die Stimme wird melodisch. Der gute Duft erfreut alle Wesen; zusätzlich deutet der Kommentar an, dass selbst die Umgebung des Yogin ihre Feindseligkeit verliert.
Nārāyaṇa ordnet die körperlichen Zeichen der Ārambha-Stufe zu, der ersten von vier Yogaphasen: Ārambha, Ghaṭa, Paricaya und Niṣpatti. Die Aufzählung ist damit keine lose Sammlung wunderbarer Wirkungen, sondern eine diagnostische Stufenmarke innerhalb eines umfassenderen Fortschrittsmodells.
<1: Or, with another reading, alolubhatvam, ‘freedom from desires.’>
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Illustrationen: KI-generiert.
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