Brahmānanda versteht Haṭha hier als viergliedrige Folge: Āsana, verschiedene Kumbhakas, die als Mudrā bezeichneten Verfahren und schließlich Nādānusandhāna, die Versenkung in den inneren Klang. Die sonstigen höheren Yogaglieder von Sinnesrückzug bis Samādhi sieht er im letzten Schritt der Klangversenkung mit enthalten.
Brahmacārin bezeichnet hier einen enthaltsam Lebenden; tyāgin kann Brahmānanda sowohl als freigebig als auch als von Sinnesgegenständen losgelöst verstehen. Die nach einem Jahr verheißene Siddhi bestimmt er enger als Vollendung des Haṭha, nicht notwendig als endgültige Befreiung.
Mit AYI Free weitermachen
Illustrationen: KI-generiert.
Bitte melde Dich an, um eine Nachricht zu schreiben. Hier gehts zum Login
Noch keine Nachrichten.