Zur Siddha-Liste erzählt Brahmānanda zwei Überlieferungslegenden:
- Matsyendra sei ursprünglich ein Fisch gewesen, der Śivas geheime Yoga-Unterweisung an Pārvatī regungslos und konzentriert anhörte. Śiva erkannte dies, besprengte ihn aus Mitgefühl mit Wasser und verwandelte ihn in einen Siddha mit göttlichem Körper.
- Cauraṅgī, dem Hände und Füße fehlten, habe durch Matsyendras Gnadenblick neue Gliedmaßen erhalten und sei danach dessen Schüler geworden.
Die Geschichten erklären die Namensliste als eine durch Unterweisung und Gnade weitergegebene Siddha-Linie.
goraṇṭakaḥ surānandaḥ; siddhapādaś ca carpaṭiḥ ||6|| Analyse ▾ Analyse ▴
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goraṇṭakaḥ
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Goraṇṭaka | |
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surānandaḥ
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Surānanda | |
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siddhapādaḥ
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Siddhapāda | |
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ca
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und | |
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carpaṭiḥ
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Carpaṭi |
kaṇerī pūjyapādaś ca; nityanātho nirañjanaḥ | Analyse ▾ Analyse ▴
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kaṇerī
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Kaṇerī | |
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pūjyapādaḥ
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Pūjyapāda | |
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ca
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und | |
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nityanāthaḥ
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Nityanātha | |
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nirañjanaḥ
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Nirañjana |
kākacaṇḍīśvaro gayaḥ MBHDL2026 ] kākacaṇḍīśvarāhvayaḥ MBHDL2024
Die „Qualen“ gliedert Brahmānanda in drei klassische Gruppen: ādhyātmika sind körperliche Leiden wie Krankheit und seelische Leiden wie Begierde; ādhibhautika entsteht durch andere Lebewesen, etwa Raubtiere oder Schlangen; ādhidaivika wird übergeordneten Mächten wie planetarischen Einflüssen zugeschrieben. Haṭha gilt als Zuflucht vor allen drei.
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Illustrationen: KI-generiert.
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