(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Beim Geschlechtsverkehr lasse der Yogin durch Zusammenziehen den Samen langsam aufsteigen; auf diese Weise können sowohl der Mann als auch die Frau Vajrolī erlangen.)
Brahmānanda transmits a historical, invasive preparation for Vajrolī. A lead tube fourteen fingerbreadths long is gradually inserted up to twelve fingerbreadths into the urethra. This is followed by blowing in air and drawing up water before reproductive fluid is drawn upward. He emphasizes that this can succeed only after mastery of Prāṇa and together with perfected Khecarī. The detailed passage makes clear how literally and physically he understands Vajrolī at this point.
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Mit einem geeigneten Röhrchen blase der Yogin aufmerksam und allmählich in die Öffnung des Penis (vajrakandara = medhravivara, Komm.), um dem Atem einen Weg zu schaffen.)
svakaṃ MBHDL2026 ] nijaṃ NS1882
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Durch Übung lasse er den Tropfen zurückkehren, der in die Genitalien der Frau zu fallen droht; ist aber der eigene Tropfen gefallen, lasse er ihn zurückkehren und bewahre ihn.)
jīvitaṃ MBHDL2026 ] jīvanaṃ NS1882
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Der Yogin, der den Tropfen so bewahrt, wird den Tod besiegen; denn wie der gefallene Tropfen den Tod, so zeigt der zurückgehaltene das Leben an.)
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Wenn der Tropfen bewahrt ist, entsteht ein angenehmer Duft im Körper; woher käme die Furcht vor dem Tod, solange der Tropfen im Körper bewahrt wird?)
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Der männliche Samen beruht auf dem Geist, das Leben auf dem Samen; daher sind Geist und Samen sorgfältig zu bewahren.)
Brahmānanda explicitly identifies the stanza he comments upon as interpolated (kṣiptaḥ). He thus identifies the verse as a later addition to the textual transmission.
(Redaktionelle deutsche Übersetzung aus dem Latein: Wer in dieser Übungsweise gut erfahren ist, soll sowohl die Menstruationsflüssigkeit der Frau als auch seinen eigenen Samen mit dem Penis aufsaugen und bewahren.)
(Walters anschließende Anmerkung: *ayam ślokaḥ kṣiptaḥ*, Com. - der Kommentar bezeichnet den Vers als eingeschoben.)
dhanyānāṃ tattvaśālinām MBHDL2026 ] dhīrāṇāṃ tattvadarśinām NS1882
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Illustrations: AI-generated.
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