Metrum: Anuṣṭubh.
Die genaue Zuordnung von catuṣkam („vierfach“) bleibt unsicher; ich beziehe es vorläufig auf vātadoṣam. vāta und kṛmi gehören zur historischen Krankheitslehre. Diese Aussage belegt keine heutige medizinische Wirksamkeit.
Metrum: Anuṣṭubh.
36ab beendet das Sonnenverfahren; 36cd beginnt Ujjāyī. sūryābhedam ist die Form des Entwurfs, einschließlich des langen ā. Seine grammatische Form ist nicht völlig regelmäßig.
Metrum: Anuṣṭubh.
sasvanam ] susvanam R7874apJM
sasvanam bezeichnet den hörbaren Atem. Die Wendung „von der Kehle bis zum Herzen“ gehört zur Körperbeschreibung der Quelle.
dehānala-vivardhanam | Analyse ▾ Analyse ▴
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deha
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Körper | |
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anala
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Feuer | |
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vivardhanam
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vermehrend |
Metrum: Anuṣṭubh — fünf Pādas; erster Pāda Na-vipulā, mittlere Zeile zusätzlicher Pāda mit gerader Kadenz.
Ich behalte die fünf vorhandenen Anuṣṭubh-Pādas bei. Die mittlere Zeile dehānalavivardhanam ist ein zusätzlicher achtsilbiger Pāda mit dem für gerade Versviertel üblichen Schluss LGLG. Seine Stellung zwischen zwei Halbversen verlangt keine Silbenergänzung. Der erste Pāda entspricht der Na-vipulā. Die Versgestalt ist damit als zwei Halbverse mit einem eingeschobenen Pāda beschrieben; eine regelmäßige Vierergruppe wird nicht behauptet.
Die Yogakuṇḍalinī-Upaniṣad 1.28 stellt sarvarogaharaṃ puṇyaṃ vor dehānalavivardhanam. Ich ergänze diesen Paralleltext nicht. Die Folge nāḍījalodarādhātu bleibt grammatisch auffällig; ich gebe die erkennbaren Begriffe wieder. Die umfassenden Wirkungsbehauptungen bleiben historische Aussagen.
Metrum: Anuṣṭubh.
39ab schließt Ujjāyī ab; 39cd beginnt Śītalī, das kühlende Atemverfahren. gacchataḥ und tiṣṭhataḥ stehen im Genitiv und bezeichnen die übende Person. kumbhakam wird im Entwurf wie ein Neutrum konstruiert.
Metrum: Anuṣṭubh — atypischer vierter Pāda: fünfte Silbe pit in pittaṃ schwer; kein gesicherter Vipulā-Untertyp.
Die Krankheitsaufzählung setzt sich in 41 fort. pittaṃ und jvaraṃ stehen im Akkusativ und lassen sich an nihanti („beseitigt“) in 41 anschließen. Ich bilde diesen versübergreifenden Anschluss ab.
Ich bestimme den Vers als Anuṣṭubh mit atypischer Schlusskadenz. Der vierte Pāda kṣayaṃ yānti pittaṃ jvaraṃ hat acht Silben und die Folge LGGLGGLG; die fünfte Silbe pit ist vor tt schwer, wo das regelmäßige gerade Versviertel eine leichte Silbe verlangt. Die geprüften Vipulā-Muster betreffen das ungerade Versviertel und erklären diesen Befund nicht. Die Lautform bleibt erhalten; ich setze weder eine unbelegte Kürzung von pit noch einen bestimmten Vipulā-Untertyp an.
Metrum: Anuṣṭubh.
41ab beendet die Wirkungszuschreibung von Śītalī. Ab 41cd beginnt die Blasebalgatmung. samagrīvodaraḥ nennt Hals und Bauch; ich ersetze „Bauch“ nicht durch das erwartbarere „Rumpf“.
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Illustrationen: KI-generiert.
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