Metrum: Anuṣṭubh.
tan nāḍīṃ ist eine auffällige Formverbindung; ich beziehe tan vorläufig auf das feminine nāḍīṃ. Was genau hier umwickelt und gehalten wird, bleibt im Entwurf unzureichend bestimmt. Die Übersetzung ersetzt diese Lücke nicht durch eine moderne Anatomie.
Metrum: Anuṣṭubh.
Die Vorlage nennt zwei muhūrtas. Ich lasse die traditionelle Zeiteinheit als „Zeitabschnitte“ stehen; die Passage ist keine ausreichende Grundlage für eine heutige Übungsdauer. nirbhayāt ist formal ein Ablativ und wird adverbial verstanden.
Metrum: Anuṣṭubh.
Suṣumnā ist die zentrale Bahn des yogischen Körpermodells. Der Ausdruck kuṇḍalīgatām ist mehrdeutig; ich übersetze zunächst seine erkennbare Wortbildung, ohne den beschriebenen Vorgang anatomisch festzulegen.
Metrum: Anuṣṭubh.
kaṇṭha ] karṇa R7874apJM
Ich beziehe das unausgedrückte Subjekt von jahāti auf den Atem: Er verlässt seinen bisherigen Ort und gelangt in die zentrale Bahn. Dies entspricht dem Zusammenhang bei Mallinson 2012, S. 267–268. Die Wiederaufnahme durch prāṇaḥ bleibt im Sanskrit erhalten. Die genaue körperliche Ausführung von Zug und Kehlverschluss ist damit nicht abschließend bestimmt.
Metrum: Anuṣṭubh.
Die Sanskritvorlage klammert einen Teil dieser Passage ein; auch in 26 setzt sich ein eingeklammerter Satzteil fort. Ich übersetze den gesamten aktiven Wortlaut, einschließlich seiner Wiederholungen. Die Quellklammern sind im Sanskrit sichtbar. In der deutschen Übersetzung stehen eckige Klammern ausschließlich um ergänzte deutsche Wörter, nicht um diese überlieferten Passagen. Mallinsons Druckübersetzung von 2012, S. 267–268, führt den Ablauf ohne die Wiederholung zusammen. Die Entwurfsrichtung „zur Brust aufwärts“ weicht zudem von seinem „von der Brust aufwärts“ ab; ich behalte hier die nähere Wortentsprechung bei.
Metrum: Anuṣṭubh.
Die eingeklammerte Entwurfspassage wird mitübersetzt; ihre Quellklammern werden nicht als Ergänzungsklammern ins Deutsche übernommen. śabdagarbhā, „Klang in sich tragend“, bezieht sich auf Sarasvatī. Die genaue Verbindung von Bahn, Klang und Handgriff bleibt aus dieser Beschreibung allein offen.
Metrum: Anuṣṭubh.
Die Krankheitsnamen gehören zu einer historischen Krankheitslehre. Ihre Gleichsetzung mit heutigen Diagnosen ist nicht gesichert. Die Aufzählung wechselt die Kasus; ihr Satzabschluss folgt in 28. Die behauptete Heilwirkung wird als Aussage des Textes übersetzt.
Metrum: Anuṣṭubh.
Die beiden Halbverse gehören zu verschiedenen Themen: Abschluss der Kraftbewegung und Beginn der Atemlehre. Ich bewahre die Nummer des Entwurfs, gliedere den inhaltlichen Übergang aber sichtbar. Die Vorlage hat „sarve te śakticālena rogā“; diese Wortfolge ist im Grundtext verbindlich.
Mit AYI Free weitermachen
Illustrationen: KI-generiert.
Bitte melde Dich an, um eine Nachricht zu schreiben. Hier gehts zum Login
Noch keine Nachrichten.