Muktāsana setzt Brahmānanda hier mit Siddhāsana gleich und verbindet es mit Śāmbhavīmudrā. Der innere Ton werde vorzugsweise im rechten Ohr wahrgenommen, komme aber aus der Suṣumṇā. Aus einer weiteren Quelle nennt er als typische Klangbilder Bienensummen, Flöte, Glocke, Meeresrauschen und Donner; die Aufzählung ordnet subjektive Höreindrücke in eine traditionelle Praxisfolge ein.
Wie ein Feuer erlischt, wenn sein Brennstoff verbraucht ist, soll der auf Nāda gerichtete Geist seine Aktivität verlieren. Brahmānanda präzisiert den Vergleich: Zuerst enden die von Rajas und Tamas bestimmten Bewegungen; eine klare, sattvische Erkenntnisform und ihre feine Prägung können zunächst noch bestehen. „Auflösung“ ist also als gestufter Prozess gedacht.
śīte kāle, caupaṭī vā kuṭī vā pathyāhāre, go-payo vā payo vā | Analyse ▾ Analyse ▴
bhojye bhikṣā,-vṛndam āraṇya-kandaṃ pāṇī droṇī, kāpi vā bhojya-pātre ||17|| Analyse ▾ Analyse ▴
Brahmānanda gliedert die Nāda-Praxis in vier Stufen: Ārambha (Beginn), Ghaṭa (Vereinigung), Paricaya (Vertiefung oder Vertrautheit) und Niṣpatti (Vollendung). Die folgenden Verse beschreiben den Aufstieg von Prāṇa durch Knoten und innere Räume.
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Illustrationen: KI-generiert.
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