Der Körper des in Unmanī Versunkenen wird mit einem Holzstück verglichen, weil selbst sehr laute Töne keine Reaktion mehr auslösen. Brahmānanda beschreibt damit radikalen Rückzug der Wahrnehmung, nicht den Tod des Übenden. Der drastische Vergleich soll die vollständige Unterbrechung des Kontakts zwischen Sinnesreizen und Geist verdeutlichen.
om. MBHDL2026 ] add. khādyate na ca kālena bādhyate na ca karmaṇā / sādhyate na sa kenāpi yogī yuktaḥ samādhinā NS1882 post sa mukto nātra saṃśayaḥ
na hi jānāti MBHDL2026 ] na vijānāti NS1882
sparśanaṃ na ca śrutam MBHDL2026 ] ca sparśaṃ na niḥsvanam NS1882
Als Hindernisse nennt Brahmānanda Trägheit, ungeeignete Gesellschaft, auf weltliche Macht gerichtete Mantras, alchemistische Ziele sowie Verlangen nach Sexualität, Reichtum, himmlischem Rang und rituellen Verdiensten. Selbst außergewöhnliche Fähigkeiten können die Versenkung unterbrechen. Gegenmittel sind Nichtanhaftung an solche Erfolge und erneute Sammlung auf Viṣṇu oder Śiva.
avedhyaḥ sarvaśastrāṇām MBHDL2026 ] avadhyaḥ sarvaśastrāṇām NS1882
Unmanī übersteigt nach Brahmānanda fünf wiederkehrende Zustände: Wachen, Traum, Tiefschlaf, Ohnmacht und Tod. Der Geist schläft nicht, weil keine dumpfe Trägheit besteht, und wacht im gewöhnlichen Sinn nicht, weil er keine Gegenstände ergreift. Frühere Prägungen können noch fortbestehen, doch neue geistige Bewegungen entstehen nicht; darin sieht der Kommentar Jīvanmukti.
smṛtiman na na cānyathā MBHDL2026 ] smṛtivismṛtivarjitam NS1882
hīnas tu MBHDL2026 ] hīnaś ca MBHDL2024
nādānusandhāna-samādhi-bhājāṃ; yogī-śvarāṇāṃ hṛdaye prarūḍham | Analyse ▾ Analyse ▴
hṛdaye prarūḍham MBHDL2026 ] hṛdi vardhamānam NS1882
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Illustrationen: KI-generiert.
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