Diese Stunde setzt einen klaren Kontrapunkt zum typischen Alltagsmodus: zu viel auf einmal, zu viele Reize, zu viele Aufgaben. Du erforschst, wie entlastend es für Dein Nervensystem ist, immer nur eine Sache zu tun – und wie wichtig es ist, Deine Grenzen ehrlich und liebevoll zu respektieren. Das bedeutet auch: Manche Dinge bewusst nicht zu tun. Und ja, das kann sich zunächst schmerzvoll anfühlen.
Nach einer kurzen Einführung arbeitest Du mit Kapalabhati und Wechselatmung, um Energie zu klären und den Geist zu fokussieren. Danach folgen Nackenübungen sowie fasziale Mobilisation: Gelenke kreisen, Rumpfübungen wie Pendel und Läufer sowie der Schwimmer, um Spannungen abzubauen und den Körper geschmeidig zu machen.
Im Ashtanga-Teil bringst Du über Surya Namaskara A und B Struktur und Präsenz in den Körper. Der anschließende Yin-Teil führt Dich in die Tiefe: Drache, Öffnendes Herz, gedrehtes Öffnendes Herz und eine gestützte Schulterbrücke mit Bolster unter dem Becken schaffen Raum, lösen Druck und laden zum Loslassen ein.
In Savasana kommt das Thema besonders zur Geltung: Du machst nur eine Sache und das ist „sogar“ nichts. Nur liegen, nur atmen, nur sein.
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